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Eine Bürgerinitiative stellt sich entschlossen gegen den Ausbau von 5G. Diese Dokumentation von Klaus Scheidsteger liefert Beweise: Ein Imker bestätigt, dass 90 % der Imker in seiner Region aufgrund der Mobilfunkstrahlung alle Bienen verloren haben! Eine Ärztin belegt, dass Mobilfunkstrahlung die Herztätigkeit massiv beeinflussen kann! Ein Wissenschaftler zeigt den Zusammenhang zwischen Handykonsum und Depression auf und ein professioneller Messtechniker macht die Strahlung hörbar.
UntertitelDonald Trump will als US-Präsident das mit seinen Worten „korrupte Establishment besiegen“ und „den Tiefen Staat auslöschen“. Aber wieviel Macht hat Donald Trump wirklich? Recherchen zeigen: 1921 installierten freimaurerische Geheimbünde den Rat für auswärtige Beziehungen (CFR) als strategische Schaltstelle. Nach außen hin als Denkfabrik deklariert, wirkt dieser Rat bis heute als Schattenregierung in den USA. Nirgends lassen sich die Macht und der Einfluss des CFR besser betrachten als am Beispiel der US-Regierung. J. J. McCloy, ehemaliger CFR-Vorsitzender und Hochgrad-Freimaurer formulierte es so: „Wann immer wir in Washington einen Mann brauchten, blätterten wir einfach die Mitgliederliste des Councils durch und tätigten einen Telefonanruf nach New York.“ Könnte dies die Antwort auf obige Frage sein?
UntertitelGroße internationale Konzerne aus der Fleisch- und Lebensmittelbranche beteiligen sich mit immensen Investitionen an kultiviertem Laborfleisch. Sägen sie damit nicht an dem Ast, auf dem sie sitzen? Oder steckt da mehr dahinter und sie wittern ein Riesengeschäft à la Agenda 2030?
UntertitelSterben für künstliches Fleisch wirklich keine Tiere? Und ist es eine gesunde Alternative für den eigenen Leib und die Umwelt, Tumore zu essen? Oder sollen giftige Bioabfälle, die bei künstlicher Herstellung entstehen, wirklich nicht schaden? Wie genau entstehen die Lebensmittel, die laut Agenda 2030 Hunger auf der Welt beenden und Ernährungssicherheit gewähren sollen? Die Antwort auf diese Fragen sollte JEDER kennen!
UntertitelSelbst wer nicht fernsieht oder gar keinen Fernseher besitzt, kommt um die Zwangsgebühren für den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht herum. Dabei gehen die sogenannten Leitmedien längst nicht mehr ihrer eigentlichen Aufgabe nach – nämlich den Staat zu kontrollieren und Missstände aufzudecken. Vielmehr dienen sie eher den Kriegstreibern, der Big Pharma und dem digitalen Finanz-Komplex als Propagandawerkzeuge. Was kann man dagegen tun? Die Initiativen Beitragsstopper.de und rundfunkalarm.de zeigen hier einen praktischen Weg, der die Kräfte der Medienunzufriedenen bündelt. Wenn hier viele mitmachen, gilt: Zusammen sind wir stark!
UntertitelErwartet Sie das Ende Ihrer persönlichen Freiheit durch die zunehmende Digitalisierung von persönlichen Ausweisen und Zugangsberechtigungen samt digitalem Geld? Gefangen in einer digitalen Totalkontrolle? Und nicht allein das – wenn Sie nicht nach den Vorgaben spuren, werden Sie bestraft. Reine Verschwörungsphantasien oder reale Risiken der digitalen Welt von morgen?
UntertitelAusgeweiteter Impfunterricht an Schulen – Warum werden Impfungen massiv beworben trotz bekannter Nebenwirkungen und mangelnder Sicherheitskontrollen? Die Impfbereitschaft in der Bevölkerung sinkt immer weiter. Soll sie nun über die Schüler zurückgewonnen werden? In den Schulen wird nur einseitig über die Sicherheit und Wirksamkeit von Impfungen berichtet. Was steckt dahinter?
UntertitelKünstliche Intelligenz – zum Wohle der Menschheit!? Unter diesem Vorsatz entwickelte das Unternehmen OpenAI seine KI-Software ChatGPT. Doch weshalb wurde ausgerechnet ein Spionagechef in den Vorstand berufen? Ist ChatGPT wirklich ein Segen oder womöglich sogar ein Fallstrick zur Versklavung der Menschheit?
Sendungstext
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03.04.2025 | www.kla.tv/37163
Der investigative Filmemacher Klaus Scheidsteger beschäftigt sich seit ziemlich genau 20 Jahren mit dem Thema Mobilfunk. 2006 strahlte der französische Sender France 2 (France deux) seine erste kritische 50-minütige Reportage zum damaligen Stand der Wissenschaft noch zur besten Sendezeit aus. Koproduktionspartner MDR kürzte den Beitrag für die ARD auf knapp 30 Minuten und „versteckte“ ihn im Vormittagsprogramm des MDR, und das sogar ohne Programmankündigung! Nennt sich so etwas nicht Zensur? Aber Klaus Scheidsteger ließ sich nicht entmutigen. Er produzierte daraufhin Kino-Dokumentarfilme und half mit seinen Verbindungen zu Wissenschaftlern aus aller Welt, internationale Kongresse zu organisieren. Das Beispiel Klaus Scheidsteger zeigt, dass es nur außerhalb des immer mehr gleichgeschalteten „Mainstream“ möglich ist, fundierte kritische Informationen zu Themen wie z. B. 5G zu veröffentlichen. Helfen Sie daher mit, dass diese Mainstreamzensur durchbrochen wird, indem Sie die nun folgende Dokumentation Scheidstegers in ihrem persönlichen Umfeld bekannt machen. In dieser Dokumentation bringt Scheidsteger seine große Sorge um Kurorte in Deutschland zum Ausdruck. Können sich Kurgäste in der massiv zunehmenden Strahlenbelastung überhaupt noch erholen? Wie geht es der Natur, wie den Kindern? Der nun folgende Film zeigt die ermutigende Arbeit einer Bürgerinitiative aus Bad Liebenzell im nördlichen Schwarzwald, die sich aktiv gegen eine scheinbar übermächtige Politik und Mobilfunklobby zu wehren versucht. Die Bürgerinitiative klärt die Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe von Experten auf, denn Aufklärung ist sehr vonnöten. Es ist ein Thema, das uns alle angeht. Leiden Sie oder jemand, den Sie kennen, an den Folgen von Mobilfunkstrahlung? Dann tragen Sie es gleich heute auf vetopedia.org ein! „Aufklärung sehr vonnöten“ – Die Bürgerinitiative Bad Liebenzell und 5G Bad Liebenzell, ein typischer Kurort im nördlichen Schwarzwald. Die gute Luft, der Wald, das Thermenwasser, all das schafft ein Ambiente der Erholung. Nach Auskunft der hiesigen Werbestrategen ein Kraftort für Gesundheit und Wohlbefinden. Aus ganz Deutschland und den angrenzenden europäischen Ländern pilgern Erholungssuchende nach Bad Liebenzell. Doch sehr zum Leidwesen der meisten Lokalpolitiker wird die Bilderbuchidylle in den letzten Jahren durch eine 5G-Mobilfunk-Bürgerinitiative gestört. Besorgte Bürgerinnen und Bürger organisieren regelmäßig Informationsveranstaltungen, um auf Probleme aufmerksam zu machen, die von Industrie und Politik gerne verharmlost werden. Kur und erhöhte Strahlung, das passt nicht zusammen. Deshalb gründete eine couragierte Frau die Bürgerinitiative Bad Liebenzell und wehrt sich mit allen Mitteln gegen den totalen Mobilfunkausbau. Sie fordert ähnlich wie Wissenschaftler aus aller Welt ein Stopp des Ausbaus der 5G-Technik. Aber ist 5G überhaupt noch zu stoppen? [Jutta Stern, Gründerin Bürgerinitiative BI Bad Liebenzell] „Ich denke, man kann es aufhalten. Man kann es nur aufhalten, indem wir alle Bürgerinnen und Bürger überall auf europäischer Ebene auf der ganzen Welt aufklären. Und dass auch auf kommunaler Ebene vor allen Dingen da was gemacht wird.“ „Wie ist es dir dabei ergangen? Bist du immer auf offene Ohren gestoßen?“ „Teils ja, teils bin ich auf offene Ohren gestoßen. Und dann haben wir auch immer wieder gemerkt von der Bürgerinitiative, dass auch bei vielen Leuten viel Unkenntnis da ist. Die sagen: 5G ist ja toll, 5G brauchen wir doch. Aber diese Hintergründe, wenn man dann die Nachteile erläutert, sagen die Leute, das wissen wir gar nicht. Man hat das schon festgestellt, dass auch über dieses viel Unkenntnis doch da ist. Das heißt im Fakt, es ist Aufklärungsbedarf noch sehr vonnöten.“ Vor allen Dingen in den nahegelegenen Wäldern rund um Bad Liebenzell wurden bereits neue Sender errichtet und vorhandene in Hinblick auf 5G hochgerüstet. In ihrer Unterschriftenaktion sammelte Jutta Stern über 10.000 Unterschriften gegen den 5G-Ausbau. Über 50 Prozent der Bevölkerung. Sie versucht, auf der lokalpolitischen Ebene Partner zu finden, die das Anliegen der Bürgerinitiative nicht ignorieren und sich der Sorgen der Menschen seriös annehmen. Sie mag vielen ein Dorn im Auge sein, aber ihr Aktionismus hat sich rumgesprochen und findet auch Anerkennung. [Viola Gärtner, Ortsvorsteherin] „Es ist toll, dass sie immer wieder Plakate aufhängt, auch aus eigener Tasche zahlt sozusagen. Dass sie Veranstaltungen macht, die hier auf dem Marktplatz vor sich gehen, wo sie Leute engagiert und fragt: Könnt ihr nicht kommen und hier was machen? – und dann eben auch Unterschriften sammelt. Und da bewundere ich sie, mit welcher Energie sie da durchgeht. Und das ja nicht nur in Bad Liebenzell, das ist ja auch in Karls. Es geht ja noch ein bisschen in den Umkreis. Also das ist wirklich eine tolle Sache, ja.“ Auf europäischer Ebene hat das „STOA-Komitee“ – ein Ausschuss des Europäischen Parlaments – die gesundheitlichen Auswirkungen von 5G untersucht und dabei eindeutig definiert, dass in der Zusammenschau der Studienergebnisse der bisher angewandten Mobilfunkfrequenzbereiche Nachweise für krebsauslösendes Potenzial ebenso vorliegen wie negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Zu 5G im höheren Frequenzbereich liegen keine angemessenen Studien vor. Deswegen bezeichnet die „STOA-Studie“ 5G als ein Experiment an der Bevölkerung. Die Autoren der Studie fordern: einen 5G-Ausbaustopp, weitere Forschung über die hohen 5G-Frequenzen, Aufklärung der Bevölkerung, Schwerpunkt auf den Ausbau von Glasfasernetzen. [Jutta Stern] „Die Mobilfunklobby weiß natürlich auch um deren gesundheitlichen Schäden und die Politiker auch. Aber es wird von uns Bürgern verheimlicht. Und stillschweigend werden da 5G-Sender hingesetzt ohne unser Wissen. Es wird keine Bürgerbefragung gemacht und nichts. Es wird keine unabhängige Aufklärung gemacht und nichts. Und deswegen setzen wir uns alle Bürgerinitiativen gemeinsam Deutschlands dafür ein.“ Für Frau Stern steht fest: Wer behauptet, 5G sei unbedenklich, gibt Nichtwissen als Wissen aus. Hier im Schwarzwald sind es oft ganz einfache Menschen, die vielen aus der Seele sprechen, bei der Beobachtung der Anhäufung von Masten in ihrem Umfeld, und was das mit uns machen könnte. [Maria Rentschler, Bäuerin, Bad Liebenzell Oberreichenbach] „Wir haben genug Probleme als Bundesstaat. Aber das ist das größte Problem, weil das zur Globalisierung gehört. Und wir sind von Amerika abhängig. Und da ist es wirklich so… Da sind sehr viele Interessen, die man fast nicht mehr bewältigen kann. Aber es gibt Menschen, die dann vielleicht doch irgendwie daran denken, dass man einfacher leben kann und vielleicht sicherer. Man braucht nicht unbedingt diese große Digitalisierung oder die großen Sprünge, um dann die Menschen als wehrlose Geschöpfe zu gebrauchen. Wir leben auch mit einfachen Mitteln oft viel viel glücklicher.“ Was kommt da wirklich auf uns zu im Zuge der flächendeckenden und kompletten Digitalisierung? Was wird zerstört bei Mensch und Natur? Nun, Mobilfunktechnik hatte schon immer einen militärischen Bezug. Und auch 5G ist in vielen Bereichen ein militärisches Projekt. Die Bundeswehr wird digitalisiert nach der Devise: Wer nicht digitalisiert, verliert. Die NATO-Staaten forcierten jetzt die digitale Vernetzung der Kampftruppen. Geforscht wird im Verborgenen, auch in den Wäldern rund um Bad Liebenzell, wie Heinrich Christl [Imker und Pädagoge, Bad Liebenzell Unterlengenhardt] weiß: „Also, da kommt man nicht weiter. Und die Gegend ist auch wirklich geheim überwacht. Und dieses Schild „CITA“, das ist mir als erstes aufgefallen damals. Und das ist hier um den ganzen Wald rum. Ja, also man kann hier überall spazieren gehen, in allen Wäldern hier. Nur hier ist nur der Weg außen rum, und in den Wald hat man keine Chance reinzukommen.“ Heinrich Christl diskutierte viel mit Anwohnern und hörte etwa seit 2019 von zunehmenden Problemen. Genau seit der Zeit, als der Schwarzwald an dieser Stelle offensichtlich für militärische Zwecke genutzt wird. „Das ist auch neuer. Also seit 5G steht der da. Also das ist alles so dicht hier. Also wenn jemand da Probleme hat, der kann nicht mehr schlafen, wenn eine gewisse sogenannte Elektrosensibilität vorliegt.“ Der Umweltanalytiker, Messtechniker und Baubiologe Dietrich Moldan kann ein Lied davon singen. Immer mehr elektrosensible Menschen fordern seine Dienste an und lassen sich durch Dr. Moldan wegen Schlafstörungen, Burnout oder ähnlicher Symptome messtechnisch das persönliche Umfeld untersuchen und analysieren. Sind die Sorgen vieler Menschen aus Dietrich Moldans Expertensicht angemessen? „Berechtigte Sorgen und zwar vor allem einfach unnötig. Die Bevölkerung – nach Umfragen zeigt sich, dass eigentlich kein Interesse an 5G besteht. Man ist mit 4G zufrieden. Es ist ausreichend hohe Datenübertragung. Bei 5G brauche ich nochmal mehr Mobilfunkmasten – auch dann die kleinzelligen – damit ich z. B. von den Straßenlaternen ins Haus reinkomme. Parallel dazu findet ein Glasfasernetzausbau statt, der eigentlich eine sehr hohe abhörsichere Datenübertragungsrate hat. Und es ist einfach nicht zu verstehen, warum seitens der Mobilfunkindustrie immer nochmal mehr Funksysteme erzeugt werden. Der Nachfragebedarf muss erst geschaffen werden. Der ist ja gar nicht da. Die Leute sind zufrieden mit dem, was sie haben. Aber nein, es kommt 5G, 6G, 7G. Das Ziel ist eigentlich die Vernetzung aller Dinge vom Kühlschrank über die Bürobedarfsgeräte bis hin – wenn man sich die letzten Nachrichten anschaut, wo sogar gesagt wird: Das Ziel ist, dass der Mensch Sender implantiert hat, dass einfach seine Gehirnströme mitgeschrieben werden können. Was gleichzeitig auch dann bedeuten würde, dass man von außen auf den Menschen durch Hochfrequenz einwirken kann, um ihn zu steuern und zu manipulieren.“ Diese Animation des deutschen Herstellers von Antennen- und Satellitentechnik „Kathrein“ zeigt, was künftig möglich sein wird und bereits entwickelt wurde. Zum Beispiel die 5G-Antenne im Gully. Ein verstecktes Antennensystem, was für das zukünftige autonome Fahren zum Einsatz kommen soll. Schöne neue Welt? Die deutsche Ingenieurskunst wurde übrigens – passend zum 100. Geburtstag der Firma – an den Mobilfunkriesen Ericsson verkauft. Die Totalvernetzung von Häusern, Wohnungen, Stadien, Hotels untereinander – das sogenannte „Internet der Dinge“ – alles technisch kein Problem. Aber Technikfolgeabschätzung, die biologischen Einflüsse z. B. auf unsere Zellen? Fehlanzeige, wurde nicht untersucht. Wie hieß es so schön: Digital first, Bedenken second. Zurück zum kleinen Rathausplatz im lieblichen Bad Liebenzell, Dr. Moldans hochsensibler Spektrum-Analysator im Einsatz. Dieser kann alle Frequenzbereiche des Mobilfunks anzeigen, die in diesem Umfeld genutzt werden. „Also was wir hier sehen, ist der Frequenzbereich von 80 MHz bis 3 GHz. Hier ist der Frequenzbereich 800 MHz LTE, 900 MHz mit ESM und LTE, 1800 MHz mit LTE und 2100, wo früher das UMTS-Netz war, auch mit LTE. Das ist die Erfassung der aktuellen Situation. Wir machen jetzt noch eine Auswertung, welche Strahlungsdichten sich hinter diesen einzelnen Peaks verbergen. Mit der Rechnung nach der Grundlast und nach der Volllast, damit wir einfach eine Vorstellung haben, was hier vor dem Rathaus in Bad Liebenzell für eine Strahlungsdichte ist.“ Seine Auswertung entspricht dem aktuellen Standard. Generell kann gesagt werden, dass die Grundlast aller Strahlen – selbst in kleineren Ortschaften – in den Augen der Baubiologen und auch der europäischen Umweltärzte bereits seit Jahren viel zu hoch ist. Sie fordern eine Anpassung der Grenzwerte. Es wird eng. In Großstädten wie München gibt es jetzt schon keine mobilfunkfreien Zonen mehr. „In so vielen Antennen drinnen, da sind die Abstände zu gering. Wenn man sich jetzt vorstellt – da sind 100 Meter eingezeichnet – das sind die Antennen hier jetzt im Abstand von 100 Meter. Hier sind sie mal 200 Meter, hier sind sie 150 Meter, hier sind sie 100 Meter. Da kann man so eine Studie gar nicht mehr durchführen.“ „Was bedeutet das eigentlich für den Verbraucher?“ „Für den Verbraucher bedeutet es, dass die Wissenschaft hier kaum noch den Nachweis führen kann zwischen belastet und unbelasteten Personengruppen.“ 2020 hatten die Europapolitiker Rivasi und Buchner diese Schrift veröffentlicht, um die Industrienähe der IGNIR aufzudecken. Denn dieser private Lobby-Verein der Mobilfunkindustrie sitzt sogar mit dem Bundesamt für Strahlenschutz unter einem Dach. Er regelt weltweit die Grenzwerte, die die Verbraucher schützen sollen. [Prof. Dr. Klaus Buchner, Physiker und Politiker] „Das muss man einfach den Leuten klarmachen, dass das, was als wissenschaftlich bezeichnet wird, zum Teil explizite falsche Aussagen sind, und dazu noch überall die amtlichen Stellen mit diesen Leuten durchsetzt sind.“ Die Umweltärztin Monika Krout kennt die Seilschaften und die Ignoranz von Politik und Industrie. Sie testet seit vielen Jahren ihre Patienten mit den unterschiedlichsten Messmethoden. Verkabelt mit einem Herzratenariabilitäts-Messgerät laufen ihre Testpersonen regelmäßig um eine Sendeanlage im Wald. Das Auslesen der Messergebnisse besorgt anschließend der Computer. „Man erkennt hier im Wald den Sendemast mit der höchsten Strahlung in diesem Bereich. Das ist die Funkstrahlung, die wir gemessen haben. Wir haben parallel die Herzfrequenz erfasst und man erkennt, bei einem gemütlichen Lauf durch einen Waldweg erhöht sich dort, wo die Strahlung am höchsten ist, auch die Herzfrequenz. Das Ganze haben wir an zwei Probanden gemacht. Hier ist der zweite Proband. Ich habe es gerade als schwarz-weiß ausgedruckt. Auch dort, wo die höchste Strahlung ist, ist die höchste Herzfrequenz. Und das bedeutet, dass der Wald – von dem man sagt, wenn man dort spazieren geht, gesund ist – nur dann gesund ist, wenn es dort keinen Sendemast bzw. keine Funkstrahlung gibt.“ Im kleinen Bad Liebenzeller Ortsteil Unterlengenhardt scheint die Welt noch in Ordnung. Aufgrund einer Initiative der Ortsvorsteherin und dem Imkermeister entstand hier auf diesem Acker ein Schulprojekt. Die Kinder betätigen sich als Hobbygärtner, säen auf unterschiedlich kleinen Parzellen Kräuter, ernten für den Eigenbedarf Kartoffeln, Gemüse, Früchte. Das lockt auch andere Lebewesen an, und um die sorgt sich der Imker [Heinrich Christl]: „Seit drei Jahren ungefähr erleben wir hier im Nordschwarzwald in so einer Breite von 20 Kilometern – von Calw bis Pforzheim und dann von Wurzach aus der Richtung bis nach Stuttgart – dass Bienen einfach im November weg sind, und zwar nicht nur einzelne Völker. Sondern hier im Imkerverein in Neuhausen haben 90 Prozent der Imker da wirklich alle Bienen verloren. Und da sind Imker dabei schon seit 50 Jahren, und sowas haben sie noch nie erlebt. Ich habe am Sonntag mit einem gesprochen, der hat 30 Völker verloren. Als der im November nachgeguckt hat, waren alle weg. Jetzt kommt ein ganz neues Bild dazu, dass nämlich das Winterfutter – man sieht das Weiße hier, das ist das Winterfutter – es war alles noch drin. Also die Bienen sind nicht verhungert. Und man hat auch auf den Brutwaben – das ist zum Beispiel eine Brutwabe – da war hier vorne alles normalerweise Brut. Die Brut war weg. Hier hinten ist wieder Futter. Und man hat kein Bild gefunden, wo man sagen konnte, welche Bienenkrankheit es war. Also die alten Bienenkrankheiten konnte man anhand dem Wabenbild feststellen. Und hier sieht man, hier ist gar nichts.“ Das weltweit zunehmende Bienensterben hat eine enorme Auswirkung für unsere Umwelt und uns Menschen. In der Tat sind sich die meisten Wissenschaftler der vielfältigen Ursachen bewusst. Zu den am häufigsten genannten zählen Pestizide, Klimawandel, Zerstörung von Lebensraum und somit der Nahrungsgrundlage der Bienenvölker. Eine alarmierende Entwicklung! Für Mensch und Natur ist die Insektenvielfalt überlebenswichtig. Das wird auch nicht wegdiskutiert. Aber obwohl auch durch mehrere Studien auf Orientierungsprobleme für die Bienen durch die Mobilfunkstrahlung hingewiesen wurde, wird das Strahlenphänomen nicht in die Diskussion um das Bienensterben eingebunden. [Imker Heinrich Christl]: „Also für mich jetzt persönlich war der Rückschluss klar, dass da was dazu kam zu allen anderen Problemen, die wir haben mit den Bienen. Und das ist eben diese Strahlung, die jetzt ganz massiv auf die Bienen wirkt. Ähnlich wie damals das Glyphosat: Dass die Bienen im Flug die Orientierung verlieren, und dann nicht mehr in den Stock zurückkommen und dann irgendwo draußen sterben. Die fliegen ja drei Kilometer.“ „Wie gehen Sie in Konsequenz damit um?“ „Das Problem ist, dass keine offiziellen Stellen also in den Vereinen oder im Imkerbund – für die wir ja unseren Beitrag bezahlen – niemand reagiert. Und wenn man dann anfängt von 5G zu erzählen – wieder wird abgewimmelt. Selbst die 15 Imker, die ich am Sonntag getroffen habe – die alles verloren haben und die das gleiche Bild geschildert haben – selbst die waren nicht bereit, ernsthaft zu diskutieren über dieses Thema mit den Strahlen. Die haben alle möglichen Gründe genannt. Da kann man halt nichts machen. Aber das mit den Strahlen, das lassen wir mal weg.“ Losgelöst von der Strahlenbelastung ist es wichtiger denn je, unsere Kinder wieder für die Natur zu begeistern. Das erfordert Geduld und Engagement. Wirklich moderne Pädagogen und Eltern mögen einmal kritisch hinterfragen, was die digitale Welt sichtbar mit unserem Nachwuchs seit Jahren anstellt. Und ob es nicht an der Zeit wäre, hier ganz entschieden umzudenken, Ideen zu entwickeln – ganz so wie im kleinen Schulacker in Unterlengenhardt. [Viola Gärtner, Ortsvorsteherin] „Den muss man drum herum ein bisschen freilegen. Komm mal her, wir machen das mal raus hier. So, jetzt sieht man den schon eher. Und auf der anderen Seite hattet ihr was, Oregano? Thymian. Genau. Und da ist der Heinrich, unser Pädagoge, der immer wieder tolle Einfälle hat, mit was man die Kinder motivieren kann, irgendwie mitzumachen oder wo sie Spaß dran haben.“ Die Kinder haben unter Anleitung diesen kleinen Schuppen gebaut. Sie sind motiviert, weil sie die volle Aufmerksamkeit haben – und eine Aufgabe fernab von Videospielen, Tabletwischen, Facebook und Co. Eine verantwortungsbewusste Gesellschaft sollte schnellstmöglich handeln. Spezialisten schlagen Alarm. [Prof. Dr. med. Michael Kundi, Arbeitsmediziner Med. Uni Wien] „Es gibt eine Explosion von Suchtverhalten bei Kindern gegenüber Smartphones. Es gibt Untersuchungen, die abgebrochen werden mussten, weil die Kinder es nicht ausgehalten haben, ohne das Handy auszukommen. Man wollte also testen, eine Zeit, ein paar Tage, ohne Handy – und mit Handy. Und das Experiment konnte nicht durchgeführt werden, weil die Kinder nicht fähig waren, ohne ihr Handy zu leben. Und in dieser Untersuchung sehen Sie, das ist jetzt ein sogenanntes Strukturgleichungsmodell. Und ich möchte Ihnen jetzt nicht auferlegen, das wirklich im Detail verstehen zu können. Aber was Sie hier sehen, sind diese Verknüpfungen zwischen der Mobiltelefon-Sucht und Depression. Sie sehen, dass an allen drei Zeitpunkten – es war eine Längsschnittuntersuchung – eine Untersuchung, die miteinander verknüpft war. Und nicht nur das, es hatte auch immer auf die Zukunft Auswirkungen. Das ist also wirklich sehr bedrohlich für die Zukunft, denn Depression ist heute – die Kinder- und Jugendpsychiatrie kann davon ein Lied singen – ein besonderes Problem.“ Ganz pragmatisch erörtert der Experte mögliche Gründe für die Ignoranz: „Alle Regierungen profitieren enorm von diesen Techniken, dadurch, dass die Lizenzen verkauft werden, aber auch durch die ungeheuren Steuereinnahmen. Es ist ja die Telekommunikationsindustrie nahezu die einzige, die noch ein Wachstum zeigt und die eine Quelle von Steuereinnahmen darstellt. Auf der anderen Seite sehen natürlich auch die Politiker diese gesellschaftlichen Phänomene, und zum Teil versuchen sie, sich ja selber hier einzuklinken und das politisch zu nutzen. Der dritte Punkt ist, dass Politiker zu den „Early Adoptern“ dieser Technologie gehören. Ich möchte jetzt keine Namen nennen, aber ich kenne einige, die man als handysüchtig bezeichnen könnte unter den Politikern.“ [Viola Gärtner, Ortsvorsteherin] „Ich habe nicht das Wissen, nicht die Kraft, nicht die Möglichkeit, denke ich mal, die Welt zu verändern, sondern ich kehre dann vor meiner Haustür und versuche da so zu leben, wie ich es verantworten kann.“ [Jutta Stern, Gründerin Bürgerinitiative BI Bad Liebenzell] „Also wir haben ja auch an unsere Bürgermeister in Bad Liebenzell und auch im ganzen Kreis Calw haben wir auch diese Informationen hingemailt, auch an die Gemeinderäte, aber da kam nie eine Rückmeldung.“ [Umweltärztin Dr. Monika Krout, Aachen] „Ich war bei uns in den Niederlanden, in Belgien, in Deutschland an Schulen bei Direktoren, habe gesagt: Die Strahlung macht das mit unseren Kindern. Und die Leute haben gesagt: Aber wir können nichts machen. Ich war an der internationalen Schule in den Niederlanden. Sie haben gesagt: Die Strahlung ist nicht wichtig, weil unsere Kinder lernen mehr durch Tablets, durch Handys. Ich bin an die Politiker gegangen und die Politiker haben gesagt: Okay, wir könnten uns vorstellen, dass sie recht haben, aber wir sehen keinen Handlungsbedarf.“
von svw.
Film: „Aufklärung sehr vonnöten“ – Die Bürgerinitiative Bad Liebenzell und 5G https://kompetenzinitiative.com/aufklaerung-sehr-vonnoeten-die-buergerinitiative-bad-liebenzell-und-5g/